8.9./ Tag des offenen Denkmals

Tag des offenen Denkmals 2018
„Mielkes Revier“ – Die Stasi im Kiez





Mitten im Lichtenberger Wohngebiet hatte sich das Ministerium für Staatssicherheit im Jahre 1950 niedergelassen. Bis 1989 galt das rund zwei Quadratkilometer große Areal als geheimnisumwitterter Ort, der sich dem Blick Außenstehender weitestgehend entzog. Nur selten drangen Aufnahmen der „Stasi-Stadt“ an die Öffentlichkeit. Im Inneren des gigantischen Komplexes leistete die Staatssicherheit bis zur Friedlichen Revolution als „Schild und Schwert der Partei“ ihren Beitrag zur Sicherung der Diktatur. In der Stasi-Zentrale organisierten bis zu 7.000 Hauptamtlichen Mitarbeiter den Repressionsapparat zur Überwachung und Unterdrückung der DDR-Bevölkerung sowie ihre Aktivitäten im Ausland.

Zum Tag des offenen Denkmals 2018 laden wir mit einem vielseitigen Programm zur Erkundung der Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie und ihrer Umgebung ein: Wie sah es im Inneren der Stasi-Zentrale aus? Wie griff die Stasi in das Leben der Bevölkerung ein? Wie lebte es sich in direkter Nachbarschaft zur Staatssicherheit? Und wie hat sich der Kiez seit dem „Sturm auf die Stasi-Zentrale“ verändert? Neben Führungen durch die verschiedenen Ausstellungen des Geländes und durch die Nachbarschaft der Stasi-Zentrale, wird auch so manche verschlossene Türe im Rahmen des Sonderprogramms exklusiv geöffnet.



Führungen durch die Open-Air-Ausstellungen „Revolution und Mauerfall“ mit dem Zeitzeugen Tim Eisenlohr finden um 11.30 und 16.00 Uhr statt. Treffpunkt ist jeweils vor Haus 22.





Termin: Samstag, 8. September 2018, 11.00 bis 18.00 Uhr

Ort: Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie, Ruschestraße 103, 10365 Berlin



Verkehrsanbindung: U5 Magdalenenstraße



Veranstaltungsflyer



Veranstalter:

Die Robert-Havemann-Gesellschaft, das Stasimuseum/ASTAK e.V., das Bürgerkomitee 15. Januar e.V. und der Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (BStU).