22.3./ Zum Weltwassertag

BUND fordert Ende der Wasserverschwendung und Wasserverschwender nicht zu subventionieren
Wasserverschwender: BUND kritisiert Landesverbände in Berlin und Brandenburg


"Anlässlich des Weltwassertags am 22. März zum Thema "Wasser und Klimawandel" kritisieren die BUND-Landesverbände in Berlin und Brandenburg, dass trotz der zunehmenden Trockenperioden weiterhin zu sorglos mit den Gewässern in der Region umgegangen werde. Noch fehle der politische Wille, um Wasserverknappungen konsequent anzugehen.

Der Klimawandel ist längst in unserer Region angekommen. Langanhaltende Trockenperioden und Hitzewellen nehmen zu. Um die Artenvielfalt zu bewahren und uns jederzeit mit genügend sauberem Trinkwasser versorgen zu können, brauchen wir intakte Grundwasser, Wasserläufe und Seen. „Wir müssen mit ihnen schonender als bisher wirtschaften, das Wasser in der Landschaft halten und für mehr Strukturvielfalt an den Gewässern sorgen“, betont Sascha Maier, Sprecher des Landesarbeitskreises Wasser Berlin-Brandenburg.

Diese Maßnahmen sind seit Inkrafttreten der europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) im Jahr 2000 EU-weit Pflicht. Die Politik hat es bisher jedoch versäumt, der Vorgabe entschlossen nachzukommen. Mehr als 90% der Gewässer in Berlin und Brandenburg verfehlen immer noch die gesetzlichen Mengen- und Qualitätsziele, weil sie verbaut oder verunreinigt sind oder zu viel Wasser aus ihnen entnommen wird. Auch viele wasserabhängige Naturgebiete wie Auen und Moore stehen dadurch bereits stark unter Stress........"

--Die seit 2009 vorgeschriebenen Maßnahmen werden endlich eingefordert --> http://www.umweltruf.de//2020_Programm/news/news3.php3?nummer=1570