Aus gegebenem Anlass:

Beim Radfahren, Wandern, im Freibad begegnen Sie vom Eichenprozessionsspinner befallene Bäume?
Was bedeutet das, wie sollten Sie sich verhalten, wen informieren, der Abhilfe schaffen kann?
Eine neu überarbeitete Broscüre des MIL ist erschienen Sie knnen sie kostenlos bestellen oder downloaden:


7. Juni 2017
Brandgefährliche Tierchen:
Broschüre zum Eichenprozessionsspinner erschienen
Potsdam – Brandenburgs Agrar- und Umweltministerium hat aus aktuellem An-lass die 16-seitige Broschüre „Eichenprozessionsspinner„ in einer überarbeiteten Ausgabe heraus gegeben. Das kleine Heft bietet kompakte Informationen zur Entwicklung und Verbreitung des Eichenprozessionsspinners sowie den Mög-lichkeiten, sich zu schützen und wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen.
Seit einigen Jahren ist der Eichenprozessionsspinner (Thaumetopoea processionea) insbesondere im Nordwesten Brandenburgs ein Problem. Intensiver Raupenfraß scha-det den befallenen Bäumen. Die Brennhaare der Raupen sind zudem eine Gefahr für die menschliche Gesundheit. Die gefräßigen Raupen gehen an Eichen in langen Pro-zessionen auf Nahrungssuche. Raupe an Raupe können diese Züge mehrere Meter betragen. Von diesem typischen Verhalten leitet sich der Name ab.
Neben zahlreichen Abbildungen finden sich in der Broschüre Informationen zur Biologie und zur Verbreitung der Tiere. Erläutert werden die Gefahren und die Schadwirkungen sowie mögliche Schutz- und Gegenmaßnahmen.
Brandenburgs Forstverwaltung und auch die Landkreise, Kommunen und der Landes-betrieb Straßenwesen ergreifen auch in diesem Jahr wieder Maßnahmen gegen den Eichenprozessionsspinner. Der Einsatz von Bioziden und die mechanische Entfernung der Raupen dienen hauptsächlich dem Gesundheitsschutz der Bevölkerung.
Im vergangenen Jahr wurden insgesamt durch die Forstverwaltung, Landkreise und Kommunen und dem Landesbetrieb Straßenwesen rund 713.000 Euro zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners aufgewandt. 2015 mussten rund 1,3 Millionen Euro eingesetzt werden.

Das Heft „Eichenprozessionsspinner„ kann kostenfrei bestellt werden:
Post: Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft, Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Henning-von-Tresckow-Straße 2-13, 14467 Potsdam

Internet: www.mlul.brandenburg.de – Veröffentlichungen (Startseite)
online: Pressestelle@mlul.brandenburg.de
Ein Download ist möglich unter:
www.mlul.brandenburg.de/cms/media.php/lbm1.a.3310.de/Broschur_EPS_2017.pdf