Weihnachtsbäume

Weihnachtsbäume ganz frisch aus dem Wald - ein Ausflug in den Winterwald und den eigenen Weihnachtsbaum selbst schlagen.
Wo? Wann? Welche Bäume? Welche Preise?
Infos:
www.forst.brandenburg.de

Saison eröffnet: Forstminister Vogelsänger schlägt in Werder den ersten Weihnachtsbaum

Werder – Brandenburgs Forstminister Jörg Vogelsänger hat heute auf dem Werderaner Tannenhof symbolisch den ersten Weihnachtsbaum der Saison geschlagen und an Kinder des SOS Kinderdorfs in Brandenburg an der Havel übergeben. Vogelsänger wurde dabei von der amtierenden deutschen Weihnachtsbaumkönigin Saskia Blümel aus Moisburg bei Hamburg, der Baumblütenkönigin aus Werder Cindy Linke sowie der Kirschkönigin aus Glindow Anika Wolf begrüßt und begleitet.

„Der Landesbetriebes Forst Brandenburg lädt auch in diesem Jahr wieder gemeinsam mit privaten Waldbesitzern dazu ein, sich Weihnachtsbäume an Ort und Stelle selbst auszusuchen und selber zu schlagen. Zudem kann man märkisches Wildfleisch für die Festtafel kaufen, am Lagerfeuer Glühwein probieren oder mit Förstern den Winterwald erkunden“, erklärte Vogelsänger.

Alle Termine des Landesbetriebs Forst Brandenburg sowie privater Anbieter, die Weihnachtsbäume, Schmuckreisig, Lagerfeuer, Wildfleisch oder Kaminholz anbieten, sind im Internet abrufbar unter: www.forst.brandenburg.de.

Dort sind auch die Adressen der Waldschulen des Landesbetriebs zu finden, die sich in der Adventszeit auf weihnachtliche Angebote für Kinder und Jugendliche eingestellt haben. Private Anbieter von Weihnachtsbäumen können solche Veranstaltungstermine auch jetzt noch über die angegebene Adresse des Landesforstbetriebs veröffentlichen lassen.

Forstmitarbeiter bieten beim Schlagen der Weihnachtsbäume sowie bei der Beschaffung von Schmuckreisig fachlichen Rat und Hilfe. Es besteht auch die Möglichkeit, Weihnachtsbäume zu kaufen, ohne selbst die Säge anzusetzen.

„Waldwirtschaft – aber natürlich“: Markenzeichen des Landesbetriebs Forst

Der Landesbetrieb Forst Brandenburg bewirtschaftet 270.000 Hektar Landeswald, was einem Viertel der Brandenburger Waldfläche entspricht. Auch 2016 steht im Zeichen des von den Forstleuten gewählten Mottos „Waldwirtschaft – aber natürlich“. Mit der Abkehr von der Kahlschlagwirtschaft werden großflächige gleichaltrige Kulturen kaum noch angelegt. Der Wald soll sich unter dem schützenden Dach der Altbäume durch Selbstaussaat natürlich verjüngen. Aus diesen Beständen werden auch Weihnachtsbäume gewonnen - jedoch in kleineren Mengen als noch in den 90er Jahren.

„Diese Bäume sind vielleicht nicht alle ganz gerade gewachsen, dafür sind sie aber ganz frisch und echte Brandenburger. Machen Sie doch einfach den Weihnachtsbaumeinschlag zum Familien-Event. Ihre Kinder werden sich lange und gern daran erinnern“, empfiehlt Minister Vogelsänger.

Kiefer dominiert märkisches Weihnachtsbaumangebot

In den letzten Jahren hatten Kiefern und Schwarzkiefern mit rund der Hälfte den größten Anteil am Verkaufsangebot, gefolgt von Fichte und Douglasie mit etwa 30 Prozent. Die Blaufichte war mit 12 Prozent vertreten und sonstige Nadelbäume wie Tannen mit rund acht Prozent. Die Baumartenverteilung der privaten Forstbetriebe unterscheidet sich von der des Landeswalds, da deren Angebote oft aus speziellen Weihnachtsbaumplantagen stammen. In diesem Jahr werden in erster Linie wieder Kiefern, Schwarzkiefern, Fichten und Douglasien verkauft. Die Preise schwanken je nach Baumart und Größe und können regional unterschiedlich sein.

Das Original: preiswert und frisch
Für den laufenden Meter Weihnachtsbaum gelten in der Landesforstverwaltung etwa folgende Richtwerte:
§ Kiefer oder Schwarzkiefer: 11,00 bis 13,00 Euro
§ Fichte oder Douglasie: 12,50 bis 14,00 Euro
§ Stechfichte oder Küstentanne: 13,50 bis 14,50 Euro
§ Nordmanntanne ab 22,00 Euro
Bei Schmuckreisig gelten pro Bund (zu je 2,5 Kilogramm) folgende Preise:
§ Weymouthskiefer, Douglasie, Schwarzkiefer: 7,00 Euro
§ Fichte: 6,50 Euro

Unerlaubte Eigeninitiative kann teuer werden
Das eigenmächtige Einschlagen von Weihnachtsbäumen ohne Erlaubnis des Waldbesitzers - egal ob staatlich oder privat - ist kein Kavaliersdelikt, sondern Diebstahl. Diebstahl ist strafbar und kann vom Eigentümer angezeigt werden.

(November 2016)